«Mit einem einfachen Gedanken beginnen oft die interessantesten Geschichten.»

Wissen von A bis Z.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Familienunternehmen. Keine andere Unternehmensform ist so komplex und vielschichtig. Es geht längst nicht nur um Strategie und Steuern – sondern genauso um Empathie und Erbschaft. Ich möchte gerne meine Gedanken mit Ihnen teilen. Vielleicht regen diese zu neuen Fragen oder überraschenenden Lösungen an?

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Beziehung

«Am Anfang einer Beziehung steht die Begegnung. Danach kommt die Arbeit.»

Warum wir uns begegnen und was daraus entstehen kann, wird, je nach Standpunkt, Philosophie und Herkunft, unterschiedlich gedeutet: Begegnungen können zufällig sein, kontrolliert, schicksalhaft oder gar vom Universum gelenkt. Wie auch immer wir eine Begegnung definieren, die Begegnung findet statt und mit dieser beginnt eine Art von Beziehung. Welcher Art? Darüber bestimmen auch Willen und Können der Beteiligten. Das gilt nicht nur für Freundschaften, sondern auch für Beziehungen am Arbeitsplatz und in der Familie.

 

Mir wurde erst in den letzten Jahren bewusst, welcher Pflege Beziehungen bedürfen. Und wie anstrengend gewisse Phasen sein können, vor allem dann, wenn wir unterschiedliche Bedürfnisse an uns, an den anderen und an die Beziehung haben. Doch ist es das Bemühen, die Unterschiedlichkeit zu akzeptieren, das uns zusammenschweisst und das die Beziehung wertvoll macht. Dabei bereichern Beziehungen nicht nur unser Privatleben. Sie sind auch die Basis für ein erfolgreiches Unternehmertum. Wie das gelingen kann? Lesen Sie mehr im Newsletter «Beziehungen».

 

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Erben

«Erben», allein das Wort ruft bei vielen Menschen zwiespältige Gefühle hervor. Bei den einen läuft ein Film vor dem geistigen Auge ab: ein Dram, Thriller oder Actionstreifen. Szenen mit Streit und Versöhnung, ein Wechselbad der Emotionen! Was macht es so schwierig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen? Vielleicht ist es eine frühere Erfahrung, die uns hindert. Vielleicht ist es aber gerade die Unerfahrenheit, die uns davon zurückhält.

Sich mit dem Erbe zu beschäftigen, bedeutet über den Tod nachzudenken. Und darüber, was einmal sein wird, wenn man selbst nicht mehr ist. Über das Vererben nachdenken ist aber auch eine Reflektion über das JETZT und die Vergangenheit. Darüber wie unser heutiges Tun sich auf die Zukunft meiner Familie auswirken wird.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit dafür. Hier erfahren Sie mehr, wie das Erben in Unternehmerfamilien gelingen kann.

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Gleichheit

In Unternehmerfamilien besteht ein besonderes Problem darin, alle Kinder gleich zu behandeln und allen dieselben Chancen einzuräumen. Gleich ist aber nicht immer gleich. Nicht alle besitzen die Fähigkeiten, ein Unternehmen zu führen. Nicht alle Vermögenswerte lassen sich exakt drei- oder vierteilen.

Die Eltern sind gefordert, Prioritäten zu setzen. Anpassungen vorzunehmen und entsprechend zu handeln. «Gleichheit» kann in diesem Sinn bedeuten: Die Kinder erhalten das, was ihren Neigungen und Talenten entspricht und ihnen – gemäss ihrem Einsatz – gebührt. Die Situation kann sich dann zuspitzen, wenn zwei Kinder auf die Nachfolge aspirieren, aber nur einer die notwendigen Qualifikationen mitbringt – Ausbildung, Erfahrung, Kenntnisse des Metiers und sich im eigenen Betrieb bewährt hat. Dann ist es wichtig, dass objektive Auswahlmechanismen vorhanden sind. Konkret heisst das, dass die Stellenbesetzung nach einem klaren Anforderungsprofil erfolgt oder ein unabhängiger Verwaltungsrat die Entscheidung trägt.

Wie können Eltern mit diesem Anspruch an Gleichheit und Gleichberechtigung umgehen? Lesen Sie mir dazu in meinem Buch «Wir schaffen das!»

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Loslassen

«Loslassen heisst, Vergangenes wertschätzen, Gegenwart annehmen, Zukunft leben.»

Es ist die schlichte Antwort einer Bäuerin am Marktstand, die mich bis heute begleitet: «Das Leben, mit der Natur verbunden sein, bedeutet immer etwas loszulassen», sagt sie, als ich im Oktober fragte, ob sie noch frischen Basilikum hätte. «Nein», antwortet sie, «die Saison ist vorbei, etwas geht und etwas Neues kommt, in der Natur ist man sich gewohnt, immer etwas loszulassen.»

Denke ich über mein Leben nach, so hat mich das Thema Loslassen immer begleitet. Es ist Teil meines Lebens. Als Kind die Hand der Mutter loslassen, als junge Frau ins Ausland reisen und sich von Freunden losreissen, später dann ein Team verlassen. Für Firmenbesitzerinnen und Firmenbesitzer ist das Loslassen der lang gelebten Position und Passion ein langer Prozess. Und es ist ein Prozess, den man nicht allein führen muss. Die Erfahrung zeigt, dass sich einfacher und konstruktiver Lösungen finden lassen, wenn ich Familie, Mitarbeitende, Wegbegleiter miteinbeziehe und den Weg mit ihnen gemeinsam gehe.

Doch wie gelingt es, loszulassen? Erfahren Sie mehr dazu im Newsletter «Loslassen.»

 

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Veränderung

«Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.», Heraklit

Veränderung – in Managementprozessen gerne «Change» genannt – geschieht kontinuierlich. Einfach so, sowohl in uns als auch in der Natur. Dafür braucht es kein Zutun. Es gibt aber auch Veränderungen, die wir vornehmen wollen oder müssen, selbst- oder fremdbestimmt. Diese Art der Veränderung erfordert in der Regel einen bewussten Prozess, welcher Entschlossenheit, Energie und Zeit beinhaltet: Die Umsetzungsphase zwischen dem Wunsch nach Veränderung bis zum erreichten Ziel.

Veränderung braucht Not und Wendigkeit: Etwas Not, Druck oder ein Anstoss sind hilfreich, damit wir uns überhaupt in Bewegung setzen. Wendigkeit ist unabdingbar, damit wir durch den Anstoss nicht ins Stolpern geraten, sondern beweglich auf die Änderungen reagieren können.

Wie Sie Veränderungen angehen können in Ihrem Unternehmen wie auch in Ihrem Privatleben, erfahren Sie im Newsletter «Veränderung».

Vertrauen

«Vertrauen ist nie gegeben. Man muss es sich immer wieder aufs Neue erarbeiten.»

Vertrauen ist die Basis für unser Tun. Ob wir in einen Lift steigen, uns für die Ehe entscheiden oder einen Vertrag unterzeichnen. Die grossen, wie die kleinen Handlungen basieren auf dem Vertrauen, dass unser Gegenüber und unsere Umwelt verlässlich sind. Wir vertrauen blind. Bis plötzlich Bedenken und Zweifel auftreten: Der Lift quietscht, der Teamkollege unterschlägt wichtige Informationen, Verhandlungen geraten ins Stocken.

Ein Vater fragt: «Ich weiss nicht, ob ich unserem Geschäftsleiter noch vertrauen kann.» Eine Tochter sagt: «Unsere Mitarbeiterin scheint mir nicht mehr zu trauen, sie kritisiert längst getroffene Entscheidungen.» Das sind Aussagen, die ich immer wieder in Gesprächen mit meinen Kunden und Kundinnen höre. Dann, wenn das Vertrauen zu bröckeln beginnt. In diesen Momenten haben Sie die Wahl: Abwarten und in den meisten Fällen in einen Konflikt gleiten, oder den Mut haben, einzugreifen. Wie Sie das angehen können, das erfahren Sie im Newsletter «Vertrauen».

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